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Trauer erwärmen
Fortbildung zur Begegnung mit und Begleitung
von Menschen mit Verlusterfahrungen

März 2018 - 2019 | 5 Module

Krankenhäuser, Pflegeheime, ärztl. und therap. Praxen, Beratungsstellen und Dienste der Hospiz- und Palliativversorgung sind Orte der Begegnung mit Menschen, die einschneidende Verlusterfahrungen machen. Der Lehrgang Trauer erwärmen will dazu beitragen, dass Menschen, die in den verschiedenen Einrichtungen tätig sind das komplexe Phänomen des schmerzlichen Verlustes besser verstehen lernen, damit sie Trauernde unterstützen können dieser Erfahrung zu begegnen.

Zielgruppe
Die Fortbildung Trauer erwärmen richtet sich vor allem an Menschen, die beruflich mit Trauernden in Berührung kommen: Berater, Seelsorger, Bestatter, Pädagogen, Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Koordinatoren, zum Teil auch an Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung... ferner auch an die, die ihren Blickwinkel für die Situation der Trauernden erweitern wollen, sei es nach dem Tod eines Angehörigen, während der Sterbezeit oder in anderen Verlustsituationen ... und die ihre Fähigkeit im Umgang mit Trauernden vertiefen wollen.

Kuvert

Punkte

jesus

Haus im grünen

Inhalte und Methoden:
Das Hauptaugenmerk des Kurses liegt neben der Vermittlung von Einzelwissen auf dem praktischen Einüben einer wertschätzenden Haltung gegenüber trauernden Menschen. Die Teilnehmenden sollen Sicherheit in der Begegnung mit Trauernden und deren individuellen Strategien im Umgang mit dem erlittenen Verlust gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen findet ein lebendiger Wechsel zwischen Selbsterfahrung, kognitiver Wissensvermittlung in Vorlesungen und Reflexion auf der Metaebene statt. Zentrale Methode ist die Erwärmung. In der Trauerbegleitung hilft Erwärmen, den Kontakt zwischen dem Trauernden und dem Begleiter zu verlebendigen und dem Begleiter die Erlebnisinhalte des Trauernden zu erschließen. Erwärmung ist auch eine Haltung. Sie zielt nicht auf Loslassen, sondern auf eine erneuerte, vertiefte, integrative, verinnerte Bindung.

Abschluss:
Der Lehrgang umfasst insgesamt 200 Unterrichtseinheiten. Neben der Präsenz sind Selbststudium und Austausch in Peer Groups Bedingung für den Erhalt eines Zertifikats. Die Qualifizierung erfolgt in Übereinstimmung mit den Qualitätskriterien des deutschen Bundesverbandes Trauerbegleitung (BVT e.V.) für die Große Basisqualifizierung und ist von der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung Österreich – BAT als fachliche Weiterbildung anerkannt.

Leitung: Monika Müller, M.A., Studium der Philosophie, Pädagogik und Literaturwissenschaft, Ausbildung in integrativer gestaltorientierter Therapie, Fachbuch-autorin, eine der maßgeblichen Personen in der Entwicklung von Hospiz und Palliative Care in Deutschland, Bonn/D
D r.in phil. Sylvia Brathuhn,Diplom Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), deutsche Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe für Krebs, Fachbuchautorin, Neuwied/D

Module:

1. Modul: 5. März 14.00 h – 8. März 2018 17.00 h
2. Modul: 28. Mai 14.00 h – 31. Mai 2018 17.00 h
3. Modul: 24. Sept. 14.00 – 27. Sept. 2018 17.00 h
Modul 4 / Modul 5: Termine 2019 werden bekanntgegeben

DFP-Punkte:

Der Lehrgang wird von der ÖÄK mit 16 Sonstigen Punkten pro Modul akkreditiert.

Mit:

In fachlicher Kooperation mit der Bundesarbeits- gemeinschaft Trauerbegleitung Österr. – BAT

Kosten:

Stornogebühren:

€ 350,- pro Kurswoche
zzgl. Unterkunft/Verpflegung
Bei Rücktritt bis 1. Februar 2018 müssen wir 50% Kursgebühr einbehalten. Danach wird die gesamte Kursgebühr fällig. Bei Ausscheiden oder Abbruch des Lehrgangs ist ebenfalls die gesamte Kursgebühr fällig.

Anmeldung und Information:

per E-Post: ta.abhb@suahsgnudlib oder
T: 0043 (0)55 22 / 44 2 90-0

Nähere Informationen:

Folder zum Download

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung im gemeinsamen Anliegen der Weiterentwicklung von Hospiz- und Palliativversorgung bei: Österreichische Krebshilfe Vorarlberg, Caritas Hospiz Vorarlberg und Amt der Vorarlberger Landesregierung

Zuletzt geändert von Margot Böckle-Bianchini am 18. Oktober 2017

 
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