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Peppi Hanser
Peppi Hanser oder Kunst ist Anstoß

Vernissage am 31. Jänner 2011, 19.30 Uhr
Austellungdauer bis 26. April 2011

Werkschau im Bildungshaus Batschuns, interessante Aspekte des gestalterischen Werks in Röthis und im März in der Bludenzer Remise

Wie Vieles, was er geliebt, gefördert, geschaffen hat, war auch sein Sterben unerwartet: Der "Grafikdesigner und Künstler" (Eigendefinition) Peppi Hanser aus Bludenz (1929 - 2010) hat durch Jahrzehnte ohne Entgelt für den Verein allerArt und für das Bildungshaus Batschuns Ausstellungen angebahnt, ausgewählt und gestaltet. Er war ein Grenzgänger zwischen Kunst und Kirche, Handwerker, Visionär und Anstoßgeber; sein Umgang waren KünstlerInnen und andere Menschen am Rand. Zum Beispiel die Feldkircher Achtundsechzigerin Anne Marie Jehle. Die Monographie, die ihr Leben und Werk zugänglich macht, ist vor allem das Verdienst des Bludenzers, der sie nicht einmal persönlich gekannt hat.

Die Ausstellung rund um den ersten Todestag versucht die Überraschungen fortzusetzen, für die Peppi Hanser immer gut war. Bei der Eröffnung am 31. 1. 2011 um 19 h 30 wird tintoretto: übung 2 von Wolfram Schurig aufgeführt, der mit ihm bei den bludenzer tagen zeitgemäßer musik zusammengearbeitet hat. Der Maler Richard Bösch spricht darüber, was Kunst für einen Menschen wie Hanser bedeutet hat.

Die Arbeit des Werbegrafikers, Fotografen und Buchgestalters wird beispielhaft präsent sein.

Während der Ausstellungszeit ist auch das RÖFIX-Wehinger-Museum am Werksgelände in Röthis geöffnet, das er gestaltet hat.

allerArt zeigt im März 2011 in der Bludenzer Remise parallel zur Batschunser Werkschau Hansers letztes Projekt, die Verwandlung der Sichtbehinderungen vor den Fenstern des Gefangenenhauses der Stadt Bludenz.

Texte, Zeichnungen, fotografische und andere Experimente stehen in Batschuns im Zentrum; dazu kommt Musik von Zeitgenossen, die er geliebt und studiert hat.

Pepi Hanser oder Kunst ist Anstoß
Der von ihm konzipierte neue Altar in der Kapelle des Bildungshauses ist mit einbezogen: Eine Lehmsäule (gestampfte Erde aus den Regionen, in denen das Batschunser Werk der Frohbotschaft tätig ist; zugleich Erinnerung an die sprichwörtlichen "tönernen Füsse" des Propheten, Dan 2 ?); darauf eine gläserne Platte, ähnlich den Nierentischen der Nachkriegszeit, aber mehrschichtig: Ein Relief der Transparenz. Ein Tisch, unter den sich nichts kehren lässt. Kunst, die bewegt und auch dem Zweifel Raum lässt.


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Zuletzt geändert von Lea Katharina Hummer am 10. Februar 2012

 
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